Immobilie bedeutet nicht nur, mit Häusern zu handeln oder Wohnungen zu kaufen oder zu verkaufen. Nein, unter dem Oberbegriff Immobilie versteht man auch ein Grundstück, eine Lagerhalle oder das Gewerbeobjekt. Immobilien allgemein sind in der Regel die Objekte und Dinge, die man nicht bewegen kann – die so zu sagen immobil sind.
Egal, ob man nun ein Haus hat oder eine Lagerhalle, spricht man genau so von einer Immobilie, wie wenn man Ackergrund verkauft und verpachtet, oder ob jemand einen Laden inmitten einer Fußgängerzone anzubieten hat. Genauso das Vermieten und Mieten von Garagen fällt unter den Oberbegriff der Immobilien. So breit gefächert wie die Immobilien ist nur selten ein Gebiet, auf dem gehandelt werden kann. Auch, wenn sich jemand von privat eine Wohnung kauft, hat er sich eine Immobilie zugelegt.
Man unterscheidet im Bezug auf Immobilien grob zwei Richtungen. Zum einen die gewerblichen Immobilien und zum anderen die privaten Immobilien. Gewerbliche Immobilien sind alle diejenigen, mit denen Ertrag erwirtschaftet wird. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Immobilien nun bewirtschaftet werden – also Ackergrundstücke, oder ob man in denjenigen Immobilien Gewinne erzielt. Hier wären es die zahlreichen Läden, Lagerhallen, Bürogebäude oder alle anderen gewerblich genutzten Immobilien.
Privatimmobilien sind die Objekte, die jeder Privatmann nutzt. Ausschließlich zum privaten Wohn- oder Lagerzweck werden Privatimmobilien genutzt. Hierrunter fallen selbstverständlich Häuser, Wohnungen und Garagen, genau so wie Mietshäuser und –wohnungen oder Kellerräume. Eine privat genutzte Immobilie – oder Wohnung – wird lediglich für den privaten Gebrauch verwendet. Ob nun zum Wohnen oder zum Lagern, wichtig ist bei Privatimmobilien, dass damit kein Geldgewinn erwirtschaftet wird.
