Wasserbetten finden nicht nur in privaten Haushalten ihren Einsatz, sondern werden schon seit vielen Jahren auch in der Medizin genutzt. So kommt ein Wasserbett beispielsweise im Kreissaal zum Einsatz, denn durch den fast schwerelosen Zustand, kann die werdende Mutter die Wehen besser verarbeiten und kann sich in der Wehenpause entspannen.
Sehr viele Jahre lang kommen Wasserbetten aber schon bei schweren Verbrennungen zum Einsatz, denn der Wundschmerz der Patienten ist in einem Wasserbett nicht so sehr ausgeprägt, wie in einem herkömmlichen Bett. Dies ist darin begründet, dass es bei einem Wasserbett keine Druckpunkte gibt, die dem Patienten das Liegen mit seinen Verbrennungen Schmerzen bereiten.
Da sich ein Wasserbett aufgrund seiner besonderen Oberfläche an jede Körperform anpasst, hilft es bei chronischen Rückenschmerzen und Verspannungen. Ebenso findet das Wasserbett bei der progressiven Muskelentspannung seine Anwendung. Hierbei handelt es sich um eine Entspannungsmethode, die sogar von Krankenkassen empfohlen und teilweise finanziell bezuschusst wird. Eine solche progressive Muskelentspannung auf einem Wasserbett wird häufig von Physiotherapeuten angeboten und ist eine Methode, die man genauso zu Hause für sich selbst anwenden kann. Auf Wasserbetten ist die Entspannungsmethode besonders wirksam, da man hier auf der Matratze schwebt und damit seine einzelnen Körperpartien besser wahrnehmen kann.
Des Weiteren sind Wasserbetten nachweislich in der Lage, Gelenkentzündungen zu lindern. Hier ist es jedoch nicht nur der schwebende Zustand, der die Schmerzen beseitigt, sondern vor allem die Möglichkeit der Beheizung. Durch die Wärme im Wasserbett wird die morgendliche Steifheit der Gelenke verringert, sodass sogar die jeweiligen Medikamente reduziert werden können.
